Goldpreisprognosen haben zur Zeit wieder Hochkonjunktur. Dabei gewinnt oft Wunschdenken die Oberhand über die Realität.
Allerdings muss man sagen, dass die Realität meist von den sogenannten Mainstream-Ökonomen falsch eingeschätzt wir. Kaum einer von diesen konnte sich noch bis vor kurzem vorstellen, dass Gold in Dollar und in Euro über die 1000-er Marke kommt.
Ganz gleich ob als mittelfristige Perspektive von Gold 5.000 oder 10.000 Dollar genannt werden, die Mainstreamer können und wollen das nicht wahrhaben. Dabei ist der Weg dorthin vorgezeichnet.
Die Tatsache, dass es nur begrenzte Vorkommen von Edelmetallen gibt, passt schon einmal grundlegend nicht in das Weltbild der Geld-Manager, denn Aktien, Bonds oder Versicherungspolicen lassen sich in unbegrenzten Mengen herstellen.
Je mehr diese Tatsache der breiten Öffentlichkeit bewusst wird, um so stärker wird das Vertrauen in Währungen und Papier-Werte (auch Aktien sind nur Papierwerte!) sinken und die Investment-Nachfrage nach Gold und Silber steigen. Diese Entwicklungen werden sich spätestens ab Mitte 2011 deutlich verstärken und ab 2012 bis 2015 massiv an Dynamik gewinnen.
In Anbetracht der bei immer mehr Menschen wachsenden Erkenntnis, dass die Zentralbanken aufgrund der immensen Schuldenberge ein zwanghaftes Interesse an der Abwertung ihrer Währungen haben müsssen, sind Gold-Kurse von 10.000 Dollar innerhalb der nächsten 5 Jahre nicht unvorstellbar.




